Komitee gegen
das Richtplan-Monster

Die beiden extremen Richtpläne, der Siedlungsrichtplan (SLÖBA) und der Verkehrsrichtplan (SLÖBA/V), sind ein technokratisches Monsterwerk. Sie wollen unser Zusammenleben und unsere Wohn- Freizeit-, Arbeits- und Mobilitätsformen bis ins kleinste Detail planen und diktieren. Sie reissen unser vielfältiges, urbanes Zürich nieder, dringen tief in die Privatsphäre der Zürcherinnen und Zürcher ein und nehmen unserer Stadt jede Freiheit und Diversität. Der Siedlungsrichtplan und der Verkehrsrichtplan sind ein Rückschritt für Zürich. #FREEZÜRI setzt sich für ein urbanes, inspirierendes, vielseitiges, vernetztes und offenes Zürich ein, das die Menschen und ihr Zusammenleben in den Vordergrund stellt. Wir, ein breit abgestütztes Komitee aus Politik und Wirtschaft, wehren uns vehement gegen diesen Rückschritt, den die links-grün-alternativ dominierte Mehrheit in Stadtrat und Gemeinderat den Zürcherinnen und Zürchern aufbürden will. Wir sagen ja zu einem urbanen, inspirierenden, vielseitigen, vernetzten und offenen Zürich, das die Menschen und ihr Zusammenleben in den Vordergrund stellt. Deswegen sagen wir nein zum technokratischen Richtplan-Monster, das unserer Stadt die Luft zum Atmen und jeglichen Charme nimmt.





ARGUMENTE GEGEN DEN SLÖBA/V
Wir müssen unser Züri aus den Klauen des technokratischen Richtplan-Monsters befreien,

weil der SIEDLUNGSRICHTPLAN die Bedürfnisse der Zürcherinnen und Zürcher missachtet.

  • Der mehrere hundert Seiten dicke Siedlungsrichtplan will unser Zusammenleben bis ins kleinste Detail dirigistisch regeln. Er gibt uns im Kern vor, wie und wo wir uns bewegen und wie wir unser Leben zu gestalten haben.
  • Mit seinen unzähligen Vorgaben raubt der Siedlungsrichtplan Zürichs Urbanität, Diversität und auch seine kreative Dichte. All das, was inspiriert, Impulse setzt und letztlich zur ausserordentlich hohen Lebensqualität von Zürich beiträgt.

Weil die Stadt für die Menschen da sein soll – nicht umgekehrt.

weil der SIEDLUNGSRICHTPLAN entmündigt und tief in die Privatsphäre aller Zürcherinnen und Zürcher eingreift.

  • Freiheiten und Privatsphäre werden durch den Siedlungsrichtplan beispiellos angegriffen.Angestrebt wird ein Einheitsbrei. Fassade für Fassade soll gleich aussehen. Vorbei sind Gestaltungsmöglichkeiten, Individualität und der eigenständige Charme und Charakter von Quartieren und Kreisen.
  • Private Gärten, Innenhöfe und Dachterrassen sollen für die Allgemeinheit geöffnet werden müssen, damit jeder private Rückzugsort geopfert wird.

Weil es nicht sein darf, dass jede und jeder in unsere Privatsphären eindringen.

weil der SIEDLUNGSRICHTPLAN das urbane Zürich niederreisst. 

  • Mit dem 5-Minuten «Lebensradius» soll ein kompletter Stadtumbau erfolgen, der Zürich in Retorten-Quartierzentren zerreisst. Das nimmt unserem Zürich jeglichen urbanen Charme.
  • Das kulturelle, wirtschaftlich und gesellschaftlich attraktive Stadtzentrum soll herabgesetzt und vernachlässigt werden. Urbanität, Diversität und kreative Dichte werden durch bünzliges Dörfli-Denken abgelöst.

Weil unser Zürich ein attraktives, urbanes Zentrum bleiben soll.

weil der SIEDLUNGSRICHTPLAN die Lebensqualität in Zürich zerstört.

  • Der Siedlungsrichtplan raubt Zürich vieles, das die Stadt so lebens- und liebenswert macht. Die Konsequenzen sind gestalterischer Einheitsbrei sowie weniger kulturelle, gastronomische und gewerbliche Vielfalt.
  • Covid hat uns gezeigt, wie sich ausgedörrte und ausgestorbene Zentren, geschlossene Kulturbetriebe und eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten anfühlen. Der Siedlungsrichtplan zementiert diesen Zustand als politische Realität. Lebensqualität fühlt sich anders an.

Weil unser Zürich die Stadt bleiben soll, in der wir gerne leben, arbeiten und unsere Freizeit gestalten wollen.

weil der VERKEHRSRICHTPLAN den ÖV ausbremst.

  • Der Stadtrat will einen «langsameren Verkehrsfluss», nicht nur für Autos, auch für Tram und Busse.
  • Der öV – das mit Abstand wichtigste Verkehrsmittel – wird durch längere Reisezeiten, Unpünktlichkeit und instabile Netze massiv unattraktiver.
  • Der Stadtrat lässt sich diesen Unsinn ziemlich viel kosten: 75 Millionen Franken dafür, dass alles langsamer und schlechter erschlossen wird?

Weil Zürich seinen öV nicht ausbremsen, sondern ausbauen muss.

weil der VERKEHRSRICHTPLAN DEN AUTOVERKEHR IN DEN QUARTIEREN verstärkt.

  • Bis 2030 soll auf allen Zürcher Strassen Tempo 30 gelten – auch auf Hauptstrassen.
  • Das weicht die Strassenhierarchie weiter auf. Statt Quartiere vom Durchgangsverkehr zu befreien und diese auf den Hauptachsen zu kanalisieren, wird eine massive Erhöhung des Schleichverkehrs durch die Quartiere in Kauf genommen.
  • Parkplätze in der blauen und weissen Zone werden verdrängt und so der Suchverkehr und damit die Umweltbelastung verstärkt.

Weil Zürcherinnen und Zürcher ihre blauen Zonen Parkplätze, aber keinen Schleichverkehr brauchen.

weil der VERKEHRSIRICHTPLAN KEINEN KILOMETER NEUE VELOVORZUGSROUTEN schafft.

  • Die Stadt soll die Qualität und Sicherheit des Velonetzes verbessern, aber bitte nicht über den kommunalen Richtplan.
  • Das Velonetz in Zürich-City muss integral geplant und via regionalen Richtplan angeschaut werden. Ansonsten wird kein einziger Meter an zusätzlichen Velowegen erschlossen.

Weil Zürich keine leeren Versprechen, sondern qualitativ bessere und sichere Velonetze verdient hat.

weil DER VERKEHRSRICHTPLAN PARKPLATZ-KOMPROMISSE MIT FÜSSEN tritt.

  • Parkplätze in der Innenstadt werden von links-grün-alternativ kompromisslos aufgehoben.
  • Der «historische Parkplatzkompromiss», der oberirdische Parkplätze in unterirdische Parkhäuser verschiebt, soll ohne Alternative und ganz einseitig gekündigt werden.
  • Die für das Gewerbe so wichtigen Parkplätze werden ohne erkennbare Untergrenze abgebaut.

Weil Zürich für alle Mobilitätsformen anschlussfähig bleiben muss.

Co-Präsidium



«Das Bevölkerungswachstum hat einen Anstieg der Mobilität zur Folge. Diesem Faktum wird im Verkehrsrichtplan keine Beachtung geschenkt.»

DR. RUTH ENZLER, PRÄSIDENTIN ACS SEKTION ZÜRICH
«Der Siedlungsrichtplan missachtet elementare verfassungsmässige Grundrechte wie die Garantie des Privateigentums. Niemand kann gezwungen werden, fremde Leute in seinem Garten grillieren zu lassen.»

GREGOR RUTZ, PRÄSIDENT HEV ZÜRICH, NATIONALRAT SVP
«Covid hat uns gezeigt, wie sich ausgedörrte und ausgestorbene Zentren, geschlossene Kulturbetriebe und eingeschränkte Freizeitmöglichkeiten anfühlen. Der Siedlungsrichtplan zementiert diesen Zustand als politische Realität.»

MILAN PRENOSIL, PRÄSIDENT CITY VEREINIGUNG ZÜRICH
«Im Kern reisst der Siedlungsrichtplan das urbane Zürich nieder, indem er die wirtschaftlich, kulturell sowie gesellschaftlich attraktive Zentrumsfunktion aufhebt.»

CHRISTOF DOMEISEN, PRÄSIDENT UNTERNEHMERGRUPPE WETTBEWERBSFÄHIGKEIT, CEO UND DELEGIERTER DES VERWALTUNGSRATS ANGST + PFISTER GRUPPE
«Zürich als Weltstadt und Wirtschaftsmetropole muss sich weiterhin entwickeln können. Der neue Siedlungsrichtplan legt der Stadt jedoch Fesseln an: Das ist kontraproduktiv und bewirkt das Gegenteil.»

CHRISTOPH M. STEINER, PRÄSIDENT SVIT ZÜRICH
«Die erfolgreiche und sinnvolle Entwicklung Zürichs ist nicht das Ergebnis mehrerer hundert Seiten dicken kommunalen Richtpläne.»

CHRISTIAN BRETSCHER, GESCHÄFTSFÜHRER ZÜRCHER BANKENVERBAND
«Mit dem 5-Minuten «Lebensradius» soll ein kompletter Stadtumbau erfolgen und unsere Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt werden.»

ANDREAS HÄUPTLI, GESCHÄFTSFÜHRER TCS ZÜRICH
«Urbanität heisst Vielfalt, die man unkompliziert entdecken kann. Der Siedlungsrichtplan macht Zürich zu einem Einheitsbrei – einer Ansammlung von gleichströmigen Quartieren, die man dank dem Verkehrsrichtplan nicht mehr erkunden kann und will.»

CHRISTIAN MÜLLER, PRÄSIDENT AGVS SEKTION ZÜRICH, KANTONSRAT FDP ZÜRICH
«Siedlungs- und Verkehrsrichtplan gefährden die Attraktivität der Arbeitsorts Zürich.»

HANS STRITTMATTER, GESCHÄFTSLEITER ARBEITGEBER ZÜRICH VZH
«Unser Züri soll ein attraktives, urbanes Zentrum bleiben. Dafür brauchen wir keinen Siedlungsrichtplan, der der Wirtschaft, aber auch jeder Zürcherin und jedem Zürcher Fesseln anlegt.»

Nicole Barandun, Präsidentin Gewerbeverband Stadt Zürich
«Der Siedlungsrichtplan schottet die Stadt Zürich gegen aussen ab und nivelliert gegen innen das Angebot. Beides entspricht nicht Zürich.»

SEVERIN PFLÜGER, PRÄSIDENT FDP STADT ZÜRICH, GEMEINDERAT
«Der Siedlungsrichtplan schiesst übers Ziel hinaus: qualitätsvolle Verdichtung und Nachhaltigkeit kann auch mit weniger einschneidenden Massnahmen erreicht werden.»

SONJA RUEFF-FRENKEL, VIZEPRÄSIDENTIN FDP STADT ZÜRICH, KANTONSRÄTIN
«Der Siedlungsrichtplan und der Verkehrsrichtplan sind ein Rückschritt für Zürich: Sie verplanen und dirigieren unser Zusammenleben bis ins kleinste Detail. Das ist ein beispielloser Angriff auf die Freiheiten der Zürcherinnen und Zürcher.»

DOMINIQUE ZYGMONT, VIZEPRÄSIDENT FDP STADT ZÜRICH, GEMEINDERAT
«Ich will kein mittelalterliches Zürich, das sich gegen aussen abschottet. Ich will eine offene Stadt, die als Wirtschaftsplatz und Wohnort attraktiv ist.»

STEPHAN ITEN, GEMEINDERAT SVP ZÜRICH
«Sowohl Siedlungs- als auch Verkehrsrichtplan schaffen eine Vielzahl neuer staatlicher Aufgaben und lenken unser Zusammenleben in eine politisch erzwungene Richtung.»

KARIN WEYERMANN, PRÄSIDENTIN DIE MITTE STADT ZÜRICH

Komitee Mitglieder


Nicole Barandun, Präsidentin Gewerbeverband Stadt Zürich / Christian Bretscher, Geschäftsführer Zürcher Bankenverband / Susanne Brunner, Präsidentin Gewerbeverein Seefeld, Gemeinderätin SVP Stadt Zürich / Christof Domeisen, Präsident Unternehmergruppe Wettbewerbsfähigkeit, CEO und Delegierter des Verwaltungsrates Angst + Pfister Gruppe / Dr. Ruth Enzler, Präsidentin ACS Sektion Zürich / Andreas Häuptli, Geschäftsführer TCS Zürich / Stephan Iten, Gemeinderat SVP Zürich / Christian Müller, Präsident AGVS Sektion Zürich, Kantonsrat FDP Zürich / Marcel Müller, Gemeinderat FDP Stadt Zürich / Severin Pflüger, Präsident FDP Stadt Zürich, Gemeinderat / Milan Prenosil, Präsident City Vereinigung Zürich / Sonja Rueff-Frenkel, Vizepräsidentin FDP Stadt Zürich, Kantonsrätin / Gregor Rutz, Präsident HEV Zürich, Nationalrat SVP Zürich / Christoph M. Steiner, Präsident SVIT Zürich / Hans Strittmatter, Geschäftsleiter Arbeitgeber Zürich VZH / Pascal Stutz, CEO SVIT Zürich / Karin Weyermann, Präsidentin Die Mitte Stadt Zürich / Dominique Zygmont, Vizepräsident FDP Stadt Zürich, Gemeinderat /

Um was geht’s beim
SLÖBA/V ganz genau?


Der Kanton Zürich wächst, und das ist gut so. Bis im Jahr 2040 soll der Kanton Zürich um 300’000 Einwohnerinnen und Einwohner wachsen. 80 Prozent dieses Wachstums soll in «Stadtlandschaften» und «urbanen Wohnlandschaften» stattfinden. Über die bestehende Bau- und Zonenordnung hinaus bedeutet das 80’000 zusätzliche Einwohnerinnen und Einwohner für die Stadt Zürich bis im Jahr 2030.

 

Wenn Zürich wächst, braucht es Planung. Und hier kommen der Siedlungsrichtplan (SLÖBA) und Verkehrsrichtplan (SLÖBA/V) zum Zug. Ersterer ist zwar von Gesetzes wegen nicht notwendig. Beide Richtpläne könnten aber wertvolle Planungsinstrumente sein, um festzulegen, wo Zürich sich entwickeln und wachsen soll, wo städtische Infrastruktur ausgebaut werden muss und wie die Mobilität sichergestellt wird.

 

Richt- und Nutzungsplanung gehören in den Aufgabenbereich des lokalen Parlaments. Daher hat der Gemeinderat beim Stadtrat die Erarbeitung eines Siedlungsrichtplans und eines Verkehrsrichtplan in Arbeit gegeben. Über ein Jahr hat sich eine Sonderkommission des Gemeinderats mit diesen beiden Richtplänen beschäftigt und unzählige Anträge gestellt, um eigene Akzente zu setzen.

 

Das Resultat schiesst übers Ziel hinaus und manifestiert links-grün-alternative Gelüste. Die Vorlage für den Siedlungsrichtplan und den Verkehrsrichtplan vom Stadtrat war bereits dirigistisch und links-grün-alternativ geprägt. Die gleichgesinnte Mehrheit im Gemeinderat hat diese beiden Richtpläne nun noch detailorientierter gemacht. Diese Mehrheit in Stadtrat und Gemeinderat orientiert sich damit nicht an den Bedürfnissen der Zürcherinnen und Zürcher, die ihre Stadt lieben, sondern verfolgt einen kompletten Stadtumbau.

 

Dagegen wehren wir uns vehement. Wir möchten zurück auf Feld eins. Und wir wollen einen Siedlungsrichtplan und Verkehrsrichtplan erarbeiten, die Zürichs grosse Lebensqualität erhalten und nicht mit Füssen treten. Ins Zentrum der Siedlungsplanung und der Verkehrsplanung gehören die Zürcherinnen und Züricher, nicht technokratische, städteplanerische Gelüste.